Archiv

Die Beiträge des Archivs dokumentieren Musikschulgeschichte. Beim wieder Lesen zeigt sich aber schnell, dass vieles daran aktuell geblieben ist. Ihre Thematik ist verschieden. Sie handeln unter anderem von musikschulpolitischen oder eher pädagogischen Inhalten. Sie zeigen mit ihrer Verschiedenheit auch die Spannweite auf, in der die Musikschulen stehen. Dominant sind allerdings Beiträge, die Sparmassnahmen oder das Ergreifen von Gegenmassnahmen zum Thema haben. Auch das ist natürlich ein vertrautes Abbild der Musikschulgeschichte.

Wir haben die Beiträge in ihrer Heterogenität nebeneinander stehen lassen und sie einzig chronologisch geordnet. Zeitliche Abfolgen haben auch eine Aussagekraft.

Das Archiv wird ständig erweitert und ergänzt.

 

Jahr

2010

Musikschulverordnung

Der Regierungsrat hat an der Sitzung vom 29. September 2009 den Entwurf der Verordnung besprochen und für eine Vernehmlassung frei gegeben.

Musikschulverordnung

Stellungnahme des MLV und des LLV zum Entwurf des Regierungsrates des Kantons Luzern vom September 2009 zur Verordnung über die kommunalen Musikschulen.

Stellungnahme

 

Zur Initiative

Initianten machen den Weg frei für den Gegenvorschlag

Das Initiativkomitee hat sich in der Folge intensiv mit diesem Gegenvorschlag auseinander gesetzt und beschlossen, die Initiative MUSIKSCHULEN INS VOLKSSCHULBILDUNGSGESETZ zu Gunsten des Gegenvorschlages zurück zu ziehen.

weitere Informationen siehe Link

Zur Initiative

Musikschulinitiative

Ja zum Gegenvorschlag und was jetzt?

Am Montag, 26.01.2009 stimmte der Kantonsrat mit 73 JA zu 13 NEIN bei Enthaltung der SP, die für die Initiative war, dem Gegenvorschlag zu. Was heisst das nun für die Initiative MUSIK BILDET?

Gegenvorschlag

 

2009

 


Co-Präsident Urs Mahnig (Austritt 21.Nov.2009)

Seit 1985 leite ich die Musikschule Willisau. Auch nach über 20 Jahren finde ich meine Musikschularbeit immer noch interessant, spannend und abwechslungsreich, seien es die musikalische Arbeit mit Kindern im Jugendchor, die vielfältige Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen oder Projekte im musikalischen oder organisatorischen Bereich.

1995 trat ich dem Vorstand des MLV bei, seit vier Jahren bin ich Co-Präsident. In dieser Funktion arbeite ich in der Arbeitsgruppe Musikschulinitiative mit.

Neben meiner Tätigkeit als Musikschulleiter erteile ich ein Teilpensum Fremdsprachenunterricht an der Oberstufe Willisau. Zudem leite ich mit dem Canto Willisau einen gemischten Chor.

Reisen und Sport zählen zu meinen Hobbies. Mit lebendigen Eindrücken kam ich letzten Sommer aus der Bretagne zurück. Hie und da sieht man mich schliesslich durch die hüglige Napflandschaft joggen und einmal pro Woche lasse ich es mir nicht nehmen, mit meinen Kollegen Fussball zu spielen.

Ob sportlich oder musikalisch, ich bleibe gerne in Bewegung. Dazu tragen nicht zuletzt meine Frau Marta und unsere drei inzwischen bereits erwachsenen Söhne bei.

Musikschulen ins Volksschulbildungsgesetz

Der Gegenvorschlag des Regierungsrates liegt vor!

Ende Juni, genau ein Jahr nach der Behandlung der Initiative im Kantonsparlament, legt der Regierungsrat einen Gegenvorschlag zur Initiative vor. Die ganze Botschaft (B62) ist abrufbar unter

http://www.lu.ch/index/kantonsrat/geschaefte/botschaften/botschaften_2007_2011.htm

Die auf der Homepage abrufbare Übersicht ist der einleitende Text zum Gegenvorschlag. Dies sind die wesentlichen Eckwerte:

  • Die Musikschulen werden im Volksschulbildungsgesetz als obligatorische Gemeindeaufgabe verankert.
  • Ziele und Qualitätsvorgaben werden vom Kanton vorgegeben.
  • Die Anstellung der Lehrpersonen erfolgt gemäss kantonalen Regelungen
  • Der Kanton regelt und finanziert die Weiterbildung
  • Eine Kommission koordiniert die kantonale Musikschulentwicklung.
  • Ein gesetzlich geregelter Pro-Kopf-Beitrag wird den Musikschulen entrichtet, welche sich an die Qualitätsvorgaben halten.

Das Kantonsparlament wird voraussichtlich im November über die Initiative befinden. Vom Ausgang dieser Kantonsratsdebatte wird es abhängen, ob das Initiativkomitee die Initiative zu Gunsten des vorliegenden Gegenvorschlages zurückziehen wird.

Botschaft des Regierungsrates an den Kantonsrat B62 zu den Entwürfen– eines Kantonsratsbeschlusses über die Volksinitiative«Musikschulen ins Volksschulbildungsgesetz»– einer Änderung des Volksschulbildungsgesetzes

Botschaft

 

Wie stehts mit deinem Stufenanstieg im Schuljahr 2008/09?

Der Regierungsrat des Kantons Luzern hat mit Schreiben vom 13. November 2007 den Schulbehörden mitgeteilt, dass den Lehrpersonen der Volksschule für das Schuljahr 2008/09 ein Stufenanstieg von 1 Stufe gewährt wird.
Nachdem die meisten Musikschulen das vom VLG herausgegebene Lohnsystem, welches auf demjenigen der Voksschule aufbaut, übernommen haben, müssten sie folgerichtig auch den Musikschullehrpersonen einen Stufenanstieg gewähren.
Es wäre schwer verständlich, wenn einzelne Musikschulen darauf verzichten würden, zumal die Rechnungsabschlüsse sowohl des Kantons als auch der allermeisten Gemeinden teilweise sogar mit einem satten Gewinn abschliessen.
Der berufliche Auftrag der Musiklehrpersonen

Der berufliche Auftrag wurde durch den VML ein erstes Mal im Jahre 2005 für drei Jahre formuliert. 2007 fand eine breit angelegte Vernehmlassung statt, an welcher sich die einzelnen Musikschulen und der MLV als Verband beteiligten.

Aufgrund rund 30 Rückmeldungen von Lehrpersonen verfasste der MLV seine Stellungnahme.

Nun liegt die definitive Fassung vor, welche an der GV des VML im April 2008 grossmehrheitlich gutgeheissen wurde.

Der MLV drang mit seinen Änderungsvorschlägen nicht überall durch. Doch in zwei wesentlichen Punkten wurde seine Position berücksichtigt:

  1. Beim Üben wird im neuen Berufsauftrag zwischen „sichern der eigenen Unterrichtskompetenz“ (Arbeitsfeld 1.1.) und „sichern der Kompetenz als Musiker“ (Arbeitsfeld 1.4.) unterschieden.
  2. Unter Punkt 2 wird explizit festgehalten, dass „Grösse der Schule, Unterrichtsstruktur, Fachbereich und lokale Faktoren“ eine individuelle Auslegung des Berufsauftrages nahe legen. Ferner wird auf „den Gestaltungsfreiraum für geeignete individuelle, lokale und regionale Lösungen“ verwiesen.

So betrachtet, stellt der nun gültige Berufsauftrag ein sinnvolles Mittel dar, die Berufsfelder zu umschreiben und zu gewichten, ohne dabei den Gestaltungsfreiraum von Musiklehrpersonen, welche oft an mehreren Schulen in Kleinpensen unterrichten, ausser Acht zu lassen. Er ist eine Hilfeleistung für die Praxis, welcher, wie der VML schreibt, der Entwicklung der Musikschulen entsprechend evaluiert und angepasst wird. Dass er sich weiterhin an der Arbeitszeit der Volksschullehrpersonen anlehnt, finden wir nicht zuletzt aus bildungspolitischen Gründen sinnvoll.

Der Berufsauftrag der Musiklehrpersonen

Die Stellungnahme des MLV zum Berufsauftrag

 

2008

- Ort wird zur Konzertmeile

- Initiative jugend+musik: Mehr Musik - Mehr Bildung

- Musizieren und Unterschriften sammeln

 

2007

- Einladung zur GV 07

- Information zur Musikschulinitiative

- Musik bildet:

Information zur Initiative 1

Information zur Initiative 2

Information zur Initiative 3

- Luzerner Kantonal-Blasmusikverband: Öffentliche Stellungnahme zur Musikschulinitiative

- Stellungnahme des MLV zum Berufsauftrag

- Initiative: Musikschulen ins Volksschulbildungsgesetz, Aufruf von Michael Zeier-Rast

 

2006

- Was macht eigentlich der MLV?

- Einladung zur GV 06

 

2005

- Brief an die Mitglieder zur Initiative und zur Zusammenarbeit mit dem VLG

- Musikschulunterricht und umfassende Blockzeiten an der Volksschule

- Vernehmlassung zur Strukturreform des VMS

- Brief an die Grossrätinnen und Grossräte zum Sparpaket

 

2004

- Offener Brief an die Regierung und den grossen Rat des Kantons Luzern: Protest gegen den Bildungsabbau an Volks- und Mittelschulen

- Antrag: Instrumental- und Gesangsunterricht auf der Sekundarstufe 1 sollen als Wahlpflichtfach aufgenommen und anerkannt werden

- Kantonssubventionen: Brief von Daniel Fueter, Rektor MHS Zürich an Regierungsrat Schwingruber

- Dringliches Postulat betreffend beabsichtigte Aufhebung der Staatsbeiträge an die Musikschulen der Gemeinden

- Postulat betreffend Instrumental- und Gesangsunterricht an den kantonalen Mittelschulen

- Demo-Ansprache von Urs Mahnig

 

2003

- Kultur ein wenig geschont: Der grosse Rat von Bern bremst die Regierung beim Sparen im Kulturbereich

 

2002

- Der Spagat ist grösser geworden

 

2001

2000

1999

1998

1997

- Persönlichkeitsbildende Kurse an der WBZA der PHZ Luzern

 

1996

1995

1994

1993

1992