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Unsere Anstellungsverhältnisse

Ausführungen betreffend der Anstellungsverhaltnissen der Instrumentallehrpersonen: Begründung des Anstellungsverhältnisses und Pensenbänder

1. Begründung des Anstellungsverhältnisses

Gemäss § 1 Absatz 1 und 4 des Personalgesetzes (SRL 51 vom 26. Juni 2001) gelten für die Musikschullehrpersonen die kantonalen Bestimmungen für Lohneinreihung und Arbeitszeit.

Die Gemeinden können die Arbeitsverhältnisse ihrer Musikschullehrpersonen durch rechtsetzende Erlasse selbständig regeln (Ausnahme: Unterrichtsverpflichtung und Besoldungseinreihung.

Das Schema "Anstellung der Lehrpersonen" zeigt auf, nach welchen Bestimmungen die Musikschullehrpersonen in der jeweiligen Gemeinde angestellt sind und wie das kantonale Personalrecht als anwendbar erklärt werden kann.

Wenn die Gemeinde die Arbeitsverhältnisse für ihre Musikschullehrpersonen nicht selber regelt, gilt das kantonale Personalrecht sinngemäss auch für kommunale Musikschullehrpersonen.

Daraus folgt:

Die Gemeinde hat das Kantonale Personalgesetzt übernommen oder sie regelt die Arbeitsverhältnisse von Musikschullehrpersonen nicht, dann gilt:

SRL 51 §8, Abs. 1:

Das Arbeitsverhältnis wird durch Wahl und deren Annahme begründet

sowie

SRL 52:

§ 3 Annahme der Wahl und Wahlurkunde

1 Die Wahl kann schriftlich oder mündlich angenommen werden.

2 Die Angestellten erhalten nach der Begründung oder der Umgestaltung des Arbeitsverhältnisses eine Wahlurkunde, welche die wesentlichen Bestandteile des Arbeitsverhältnisses enthält:

2. Pensenbandbreite:

Siehe auch "Merkblatt Anstellung Musiklehrpersonen"

Lehrpersonen können bei Bedarf innerhalb einer Bandbreite anstelle einer fixen Unterrichtsverpflichtung angestellt werden (z.B. 8 bis 11 Wochenlektionen zu 60 Minuten).

Die Pensen-Bandbreite sollte in der Regel 4 Lektionen zu 60 Minuten nicht überschreiten und muss ein Mindestpensum aufweisen. Eine Bandbreite von 4 Lektionen lässt im Schuljahr vier verschiedene Pensengrössen zu, z.B. 8, 9, 10 oder 11 Lektionen, ohne dass die Wahlurkunde oder der Vertrag geändert werden muss.

Dies hat den Vorteil, dass eine Anpassung innerhalb dieser Bandbreite ohne Einhaltung der sonst geltenden Kündigungsfristen für Pensenanpassungen vorgenommen werden kann, ist aber nur auf Semesterbeginn möglich.

Eine Änderung der Bandbreite ist entweder im gegenseitigen Einvernehmen oder mittels Umgestaltung (Änderungskündigung), d.h. unter Einhaltung der Kündigungsfristen, möglich.